Die Sicherheit der Städte ist in Gefahr – Städtebünde entstehen
König Johann war als Sohn des Luxemburger Heinrich VII. (1308-1313 deutscher König) nie so richtig warm in Böhmen geworden und der böhmische Adel hatte sich nach dem frühen Tode Wenzels III. und der folgenden Interimszeit (1306-1310), wo sich die Herrscher um Böhmen stritten, sehr verselbständigt. König Johann hatte das Land erweitert, aber Böhmen war durch seine ständige Abwesenheit zerrüttet. Das war die Ausgangssituation.
Städtebünde waren damals üblich. Und auch unser Städtebund ist in Wirklichkeit historisch gewachsen. Bereits 1339 vereinigten sich Breslau, Neumarkt, Glogau, Strehlen, Ohlau, Görlitz, Bautzen, Kamenz und Löbau mit Johanns Genehmigung zu einem Bündnis Verbrecher und ihre Ächtung betreffend.
Geschlossen wurde der Bund für 12 Jahre. Am 29. Mai 1369 kamen zu diesem Bündnis noch Glatz, der Vogt der Niederlausitz, Goldberg, Frankenstein, Namslau, Guben, Luckau, Sommerfeld, Spremberg, Habelschwerdt, Steinau, Guhrau, Zittau und Lauban hinzu. In Görlitz wurde er erneuert.
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